Funktionelle Diagnostik
FMS - Funktional Movement Screen & Y - Balance - Test
Eine Vielzahl von Testverfahren analysiert leider nur einzelne Muskeln oder Körperregionen.

FMS – Funktional Movement Screen

Eine Vielzahl von Testverfahren analysiert leider nur einzelne Muskeln oder Körperregionen. Damit lassen sich allerdings funktionelle Schwachstellen und Dysbalancen schwer erfassen. Nicht selten sieht man diese mit geschulten Auge bei komplexeren Bewegungsabläufen. Sie zeigen sich in Asymmetrien, Ausweichbewegungen, kompensierten Bewegungsmustern. Letztendlich führt dies zu Überlastungen, Beschwerden an Regionen die kompensieren, Entzündungen oder im schlechtesten Fall zu Verletzungen. Mittels FMS lassen sich Kompensationen aufdecken und Dysbalancen werden sichtbar. Dieses spezielle Testverfahren ermöglicht „Bewegungsmuster nach objektiven Kriterien zu analysieren und Veränderungen zu dokumentieren. Auf Basis der Messwerte können wir ein individuelles Trainingsprogramm entwickeln, was direkt auf diese Schwachstellen eingeht“.

FMS - Functional Movement Screen
Der FMS – auch Functional Movement Screening – ist DER Standardtest der funktionellen Diagnostik.
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Der FMS – auch Functional Movement Screening – ist DER Standardtest der funktionellen Diagnostik. Über sieben Einzeltests ermittelt die Untersuchung ein komplexes und detailliertes Bild über funktionelle Fähigkeiten und Bewegungsmuster der getesteten SportlerInnen. Muskuläre Dysbalancen, eingeschränkte Beweglichkeit von Strukturen und Gelenken, sowie darüber hinaus propriozeptive Fähigkeiten können so durch erfahrene Test aufgedeckt werden. Nach der Test-Auswertung erfolgt eine individuelle Empfehlung zur Weiterbehandlung, Trainingsempfehlung und/oder Bewegungsoptimierung.

 

Y - Balance - Test

Der Y-Balance-Test ist der am häufigsten genutzte funktionelle Test im Sport – unabhängig von der jeweiligen Sportart, der Leistungsklasse oder Altersgruppen.

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Der Y-Balance-Test ist der am häufigsten genutzte funktionelle Test im Sport – unabhängig von der jeweiligen Sportart, der Leistungsklasse oder Altersgruppen. Der Test ist eine Weiterentwicklung des sogenannten „Star-Exkursion-Tests“. Zu diesem Test wurden eine Vielzahl von Untersuchungen und Studien durchgeführt, die die Fragestellung nach Asymmetrien und Verletzungsrisiko beinhalteten. Beim Y-Balance-Test wird die Bewegungskontrolle bei komplexen Bewegungsmustern im Ein-Beinstand überprüft. Hier können bestehende muskuläre Asymmetrien der Muskulatur der unteren wie auch oberen Extremität aufgezeigt werden. Nach Durchführung des Tests kann neben der Bewertung der Qualität der Ausführung ein Score berechnet werden, der einen Vergleich zwischen dem linken und rechten Bein alternativ der linken und rechten oberen Extremität zeigt und in Anbetracht der wissenschaftlichen Datenlage direkt mit dem Verletzungsrisiko verknüpft ist. Der Y-Balance-Test ist dabei nicht nur für Sportler sinnvoll.

Beide Tests haben ihre Wurzeln im Sport und haben sich dort über Jahre etabliert. Es ist schon lange zu beobachten, dass sich etablierte Test- und Therapieverfahren ihren Weg aus dem Sport in den Therapie- und Praxisalltag bahnen und hier langfristig eine Bereicherung für Patienten und Therapeuten darstellen. Auch der FMS-Test wie auch Y-Balance-Test werden unserer Erfahrung nach dies tun. Unser Alltag ist immer stärker geprägt von einseitigen Bewegungen und Haltungen. Dysbalancen entstehen, muskuläre und fasziale Schmerzen bis hin zu Abnutzung von Gelenken und Bandscheiben sind die Folge. Eine genaue Analyse dessen, mittels der beiden Testverfahren, hilft dabei die Therapie, Behandlung und das Eigenübungsprogramm exakter abzustimmen. Eine funktionelle Testung kann jedem helfen wieder ins Gleichgewicht zu kommen und ein gesundes, schmerzfreies Bewegungsverhalten zu erlernen und langfristig zu erhalten. Unabhängig davon ob es sich um (semi-) professionelle Sportler, den aktiven Hobbysportler oder Patienten handelt.

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